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Hermes: "Wir haben ein gutes Jahr hinter uns"
Hamburg. "Wir haben ein gutes Jahr hinter uns", resümierte Wolfgang Fürwentsches, einer der beiden Geschäftsführer des Unternehmens vor Journalisten in Hamburg. So sei der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 7,6 Prozent auf 592 Millionen Euro gewachsen, nicht zuletzt dank des Insourcings der Depot-Verkehre (Umsatz: rund 80 Millionen Euro), die Hermes bislang über den Wettbewerber DHL abgewickelt hatte. Außerdem sei das Sendungsvolumen um 2,3 Prozent gestiegen.
Für das kommende Geschäftsjahr rechnet die Logistikgruppe mit einem Umsatzzuwachs um 25 Prozent – davon 6 Prozent durch organisches Wachstum, der Rest durch das Joint-Venture zum 1. März mit der Möbelspedition Sänger, an dem Hermes die Mehrheit halten wird. Außerdem kündigte das Unternehmen an, die Anzahl seiner Paketshops im Mai 2004 auf 10.000 deutschlandweit erhöhen zu wollen, da das Paketgeschäft im C2C-Segment sehr erfolgreich angelaufen sei. Die Ausweitung werde Hermes im Alleingang durchführen, betonte Hanjo Schneider, ebenfalls Geschäftsführer der Gruppe. Hermes werde dazu weder mit PickPoint noch mit Kiala kooperieren. Die Gespräche dazu seien geplatzt.
Schlussendlich kündigte Schneider die mögliche Allianz mit einem europäischen Netzwerk-Anbieter an, mit dem die Gruppe "in konkreten Gesprächen" stünde. Einen Namen nannte er auf Anfrage nicht. (vr/eh)
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